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Aktivitäten

Neben den Lesungen und Veranstaltungen des Programms ist das Literaturhaus in zahlreichen kulturellen und politischen Unternehmungen in Oberhausen oder im Ruhrgebiet aktiv

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16. November 2018

Vorlesetag 2018: Literaturhaus liest für Schüler der Fasia-Jansen-Gesamtschule

Wieder beteiligte sich das Literaturhaus Oberhausen am bundesweiten Vorlesetag. Für 35 Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs der Fasia-Jansen-Gesamtschule lasen die Vorstandsmitglieder des Literaturhauses aus dem Roman "Galadio" von Didier Daenickx. Der Roman handelt von einem Jungen, der als Kind einer deutschen Mutter und eines schwarzen französischen Besatzungssoldaten in Duisburg der frühen 30er Jahre aufwächst. Er erlebt die rassistische Diskriminierung der Nazis am eigenen Leib. Am Freitag, 16.11., besuchten Schüler_innen mit ihrer Lehrerin, Frau Thust, das Literaturhaus. Ebenfalls konnte das Literaturhaus eine der Übersetzerinnen des Romans begrüßen. Frau Hebel von der Deutsch-Französischen Freundschaftsgesellschaft stand den Schüler_innen Rede und Antwort über den Autor, die historischen Hintergründe des Romans und die Arbeit des Übersetzens.

 

 

9. November 2018

1918: Schreckensende – Der 1. Weltkrieg in der Literatur

In einer Eigenproduktion gestalteten Harald Obendiek und Rainer Piecha vom Literaturhaus eine informative und vielseitige Lesung zur literarischen Verarbeitung des 1. Weltkrieges. Auch wenn sie sich aus Zeitgründen auf die deutschsprachige Literatur beschränkt hatten, entstand ein vielschichtiges Bild – von der anfänglichen Kriegsbegeisterung deutscher Schriftsteller und deren Hintergründen; - von der Verklärung des Kriegsgeschehens einerseits und dem literarischen Ausdruck eines fassungslosen Gräuels andererseits; - von dem Ringen um die Deutungshoheit der Kriegserlebnisse in der Weimarer Republik. Die zahlreichen Gäste äußerten sich nach der Lesung sehr zufrieden mit der dialogischen Gestaltung und dem Informationsgehalt des Abends.

 

 

13. Oktober 2018

LitRuhr zu Gast in Oberhausen

Zwei Jahre Lobbyarbeit des Literaturhauses haben sich ausgezahlt: Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr eine Hauptveranstaltung und mehrere Kinder- und Jugendlesungen der LitRuhr in Oberhausen. Noch im letzten Jahr hatte die erste LitRuhr einen Bogen um unsere Stadt gemacht, obwohl es schon damals Kooperationsanfragen des Literaturhauses gegeben hatte. In diesem Jahr wurde die Hartnäckigkeit belohnt. Neben dem Theater war das Literaturhaus Mitveranstalter der Veranstaltung "Heute hier morgen auch – Cordula Stratmann und Bjarne Mädel wettern gegen den Reisewahn". Man kann gespannt sein, ob sich die Kooperation im nächsten Jahr fortsetzt

 

 

21. September 2018

Musikalisch-literarische Weinprobe mit der Weinlounge LeBaron

Erstmals gab es eine Kulturveranstaltung in beiden Räumen des Literaturhauses und der Weinlounge LeBaron. Die Musiker Gerhard Sander (Gitarre, Gesang) und Heidrun Stritzke (Geige) präsentierten ein anspruchsvolles Programm literarischer Texte, die sie überwiegend selbst vertont hatten. Heine, Tucholsky und Kästner harmonierten mit weißen und roten Weinen aus Frankreich, die Emile Moawad von der Weinlounge präsentierte. Auch die angebotenen Speisen waren fein abgestimmt: Käseplatten, Wurstteller, Antipasti, Vitello tonnato uvm.

 

 

August bis November 2018

Literaturbüro Ruhr und Literaturhaus Oberhausen fördern Recherchearbeit zu Ruhrgebietsroman

Der Berliner Schriftsteller Ralph Hammerthaler recherchierte von August bis November 2018 im Ruhrgebiet für einen neuen Roman. Inspiriert wurde er dazu durch seinen Aufenthalt als "Straßenschreiber" im Herbst 2017 in Oberhausen. Seine Recherchen für das Buch "Markstraße" (das im November übrigens die dritte Auflage erfuhr) erbrachten so viel eindrucksvolles Material über das Ruhrgebiet, seine Menschen und seinen Alltag, dass er Pläne zu einem Ruhrgebietsroman schmiedete. Das Literaturhaus Oberhausen und das Literaturbüro Ruhr förderten den Schriftsteller für dessen weitere Recherchearbeit.

 

 

23. August – 8. September 2018

3. Sterkrader Lesesommer 

Wie bei den ersten beiden Durchgängen beteiligte sich das Literaturhaus auch 2018 wieder an der Planung und Organisation des 3. Sterkrader Lesesommers. Mit Frank Schulz konnte ein prominenter Schriftsteller zur Auftaktlesung in das ehemalige GHH-Gästehaus an der Steinbrinkstraße geladen werden.

 

 

13. Juli 2018

1. Lite-Rad-Tour – Spurensuche: Was bleibt vom Bergbau?

Bei bestem Ausflugswetter trafen sich die 15 Teilnehmerinnen der Lite-Rad-Tour am Schacht 6 der ehemaligen Zeche Concordia. Die heute als Kulturzentrum "Niebu(h)rg" bekannten Schachtgebäude bildeten den Ausgangspunkt für eine mehrstündige Erkundung, was denn von den 10 Oberhausener Zechen zwei, drei und vier Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch übrig geblieben ist. Überraschenderweise trafen die Radler auf viel Grün, Freizeit- und Kulturstätten. Den Höhepunkt der Tour, die von Lesungen verschiedener Texte der "Bergarbeiterliteratur" begleitet war, bildete zweifellos die Besichtigung der übrig gebliebenen Gebäude der Zeche Alstaden, die von ihrem jetzigen Eigentümer – dem Verleger Ernst Gerlach (Asso-Verlag) – zu einem Tagungs- und Kulturzentrum ausgebaut werden. Einhelliger Wunsch der Teilnehmer war es, die Tour, die aus Zeitgründen nur die südlichen Zechenstandorte einbezogen hatte, auch im Oberhausener Norden fortzusetzen.

 

 
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Juni 2018

Vorstand des Literaturbüros Ruhr neu gewählt

Seit Juni ist der 1. Vorsitzende des Oberhausener Literaturhauses, Hartmut Kowsky-Kawelke, auch Mitglied im Vorstand des Literaturbüros Ruhr. Damit ist Oberhausen gleich zweimal im Trägerverein des Literaturbüros Ruhr vertreten, da Wilhelm Kurze, Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Oberhausen, schon dem alten Vorstand angehörte und nun wiedergewählt worden ist.

 

 
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10. Mai 2018

Gäste aus Mainz informieren sich über das Literaturhaus

In Mainz gibt es seit 40 Jahren eine unabhängige Buchhandlung: Cardabela. Einmal im Jahr unternehmen die Betreiber und Unterstützer eine gemeinsame Kulturreise, eine Litera-Tour. In diesem Jahr ging es ins Ruhrgebiet. Neben der Zeche Zollverein und dem Theater Essen besuchte die etwa 25 Personen große Reisegruppe das Literaturhaus, informierten sich über unser Programm und Konzept und wurden von der Weinlounge LeBaron gastlich bewirtet.

 

 
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10. Mai 2018

Literaturhaus beteiligt sich am 6. Oberhausener Buchgestöber

Einen Tag nach der gemeinsamen Vorabendveranstaltung zum Buchgestöber mit Olga Grjasnowa (siehe Nachlese) beteiligte sich das Literaturhaus mit einem Informationsstand am Bücherflohmarkt der Geschichtswerkstatt in der Fabrik Altenberg. Zahlreiche Gespräche zeigten nicht nur Interesse an der noch sehr jungen Oberhausener Kulturstätte, sondern es gab auch einige Anregungen und Vereinbarungen zu kommenden Lesungen.

 

 

19. April 2018

Theater inszeniert "Marktstraße"

Wenige Tage nach dem Erscheinen der 2. Auflage des Buchs "Marktstraße" inszenierte der Intendant des Oberhausener Theaters, Florian Fiedler, das Buch von Ralph Hammerthaler im "Pool". Von vier Ensemblemitgliedern eindrucksvoll gelesen, eröffnete die Bearbeitung des Textes durch Fiedler ganz neue Einsichten in die Weltanschauungen der von Hammerthaler portraitierten Geschäftsleute. Deren Sichtweisen zu gleichen oder ähnlichen Themen montierte Fiedler hintereinander und kitzelte damit verblüffende Erkenntnisse über den Zustand der heutigen Gesellschaft heraus.

 

 
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18. April 2018

Netzwerk "Zukunftsstadt Oberhausen" führt Bürgerstammtisch im Literaturhaus durch

Der 5. Bürgerstammtisch des Netzwerks "Zukunftsstadt Oberhausen” hatte zum Thema, wie und wo ein "Zukunftsraum" in der Stadt entstehen könne. Die interessierten Bürger konnten und sollten an der Konzipierung einer "Ideenwerkstatt" mitwirken. Angedacht war, ein leerstehendes Ladenlokal in der Innerstadt als einen solchen Raum einzurichten. Über diese Zielstellung hinaus diskutierten die Anwesenden gleich auch noch Ideen zur Belebung der Innenstadt selbst.

 

 
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6. März 2018

Netzwerk literarischer Akteure gründet sich im Ruhrgebiet

Um die Vielfalt und Qualität der literarischen Szene im Ruhrgebiet nach außen besser erkennbar zu machen und um privaten und öffenlichen Literaturförderern einen gemeinsamen Ansprechpartner zu bieten, haben mehr als zwei Dutzend literarische Akteure der Region eine Netzwerkinitiative gegründet. Das Literaturhaus Oberhausen ist dabei.

 

 

19. Januar 2018

Literaturhaus präsentiert die erste Auflage des Buchs "Marktstraße"

Auf einer vollständig ausverkauften Lesung des "Straßenschreibers" Ralph Hammerthaler (siehe auch Nachlese) präsentierte dieser das vom Literaturhaus Oberhausen verlegte Buch "Markstraße". Noch nicht ein Jahr alt und schon als Literaturverleger aktiv – das ist schon eine beachtliche Leistung. Auch der Autor brach alle Rekorde, als er das Manuskript des knapp 100 Seiten starken Buchs in etwa einem Monat niederschrieb. In dem Buch portraitiert Hammerthaler 12 Geschäftsleute der früheren Oberhausener Hauptgeschäftsstraße und angrenzender Einkaufsstraßen. Sie stellen in der künstlerischen Form des Monologs ihre Arbeit, Motive, Erfahrungen und Hoffnungen vor. Über die Auswahl der Portraits – der ägyptische Gastronom neben dem italienischen Schuster, dem deutschen Whiskyhändler usw. – wird die Vielfalt der Akteure genauso deutlich wie ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, kommunalpolitischen und sozialen Probleme.

 

 

November bis Dezember 2017

Literaturhaus holt Deutschlands ersten Straßenschreiber nach Oberhausen

Einen Monat lang hielt sich der Berliner Schriftsteller Ralph Hammerthaler im Auftrag des Literaturhauses in Oberhausen auf, um die Situation dieser einstmals beliebtesten wie belebtesten Oberhausener Einkaufsstraße, der Marktstraße, literarisch darzustellen. Er flanierte, führte Gespräche, erlebte Sackgassen und entwickelte das Konzept für ein Buch, das er für den Anfang des neuen Jahrs ankündigte. Das Literaturhaus finanzierte das Projekt "Straßenschreiber" aus Spendenmitteln und einer Unterstützung aus dem Fond "Soziale Stadt" (Stadt Oberhausen, Land NRW und Bundesregierung).

 

 
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17. November 2017

Vorlesetag 2017: 30 Zehnjährige im Literaturhaus

Ein ungewöhnliches Bild zeigte sich am Freitagmorgen im Literaturhaus. Dort wo abends sonst die Erwachsenen den Lesungen lauschen, wuselte nun eine Klasse 5 der Gesamtschule Osterfeld durch den Raum. Still wurde es jedoch, als die Aktiven des Literaturhauses aus dem Kinderbuch "Mio, mein Mio" von Astrid Lindgren vorlasen. Die Kinder und die begleitenden Lehrer_innen waren hochzufrieden mit diesem Angebot des Literaturhauses zum Vorlesetag. Eine kontinuierliche Beteiligung an dieser bundesweiten Aktion der Leseförderung wurde zugesagt.

 

 

25. August 2017

2. Sterkrader Lesesommer mit "Sterkrade-Roman"

Alle Beteiligten waren sich im Vorfeld des 2. Sterkrader Lesesommers einig, dass man mit dieser Kulturaktion eine Tradition begründen will, die das kulturelle Angebot des Stadtteils bereichert. Das Literaturhaus holte auf Empfehlung des Sterkrader Buchhändlers Arndt Wiebus den Schriftsteller Wienand Herzog mit seinem Roman "Unruhe" ins ehemalige GHH-Gästehaus (an der Steinbrinkstraße). Herzogs Roman spielt zum großen Teil in Sterkrade im Jahr 1966 und so waren auch viele Sterkrader im Publikum, die sich an die beschriebene Szenerie gut erinnern konnten.

 

 

19. Juli 2017

Sparkassen-Bürgerstiftung fördert die Einrichtung des Literaturhauses

Mit Thomas Gäng und Janine Verbeeten besuchten zwei Vertreter_innen der Sparkassen-Bürgerstiftung das Literaturhaus, dessen Einrichtung sie mit insgesamt 6100 € gefördert hatten. Die Gäste zeigten sich angetan von der gemütlichen Atmosphäre und beeindruckt von der schon zügig angelaufenen Programmgestaltung.

 

 

21. April 2017

Offizielle Einweihung des Literaturhauses

Etwa 60 Gäste begrüßten die Macher des Literaturhauses zur offiziellen Einweihung der Räume an der Marktstraße 146. Hatten die ersten Veranstaltungen im März und Anfang April quasi noch "auf der Baustelle" stattgefunden, war nun das Meiste renoviert und hergerichtet. In der Begrüßung dankte der 1. Vorsitzende des Vereins Literaturhaus Oberhausen e.V., Hartmut Kowsky-Kawelke, den Unterstützern, ohne die dieses Projekt nicht zu realisieren gewesen wäre – allen voran Emile Moawad von der Weinlounge LeBaron, der die Räume zur Verfügung gestellt hatte, die Stadt Oberhausen, die aus dem Fond "Soziale Stadt" die Renovierung bezuschusst hat, und die Sparkassen-Bürgerstiftung.

 

 
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7. September 2016

Literaturhaus-Initiative meldet bei Planungsdezernentin Lauxen Interesse am GHH-Gästehaus an

In einem ausführlichen Gespräch mit der Planungsdezernentin der Stadt Oberhausen, Sabine Lauxen (Grüne), informierten Hartmut Kowsky-Kawelke und Rainer Piecha von der Initiative Literaturhaus Oberhausen über die aktuelle Standortsuche. Nach der knapp verpassten Projektförderung durch die Montagsstiftung – Literaturzeche Sterkrade – sei das Zechengebäude zwar noch eine Option für die Initiative, jedoch ist die Realisierung ohne die Fördermittel weiter in die Ferne gerückt. Die Initiative sei an einem Standort in Sterkrade sehr interessiert und hätte von Plänen im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzepts Sterkrade erfahren, das ehemalige GHH-Gästehaus an der Steinbrinkstraße als Stadtteilzentrum zu entwickeln. Frau Lauxen bestätigte Diskussionen darüber und kündigte für Mitte 2017 eine moderierte Projektentwicklungsdebatte mit allen interessierten Akteuren eines solchen Zentrums an. Die Vertreter des Literaturhauses erklärten, in jedem Fall dabei sein zu wollen.

 

 
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11. August 2016

Erste Lesung des Literaturhauses Oberhausen im Sterkrader Lesesommer 

Viel Prominenz brachte die junge Initiative "Literaturhaus Oberhausen" für ihre erste öffentliche Lesungs-Veranstaltung auf die Bühne: Oberbürgermeister Daniel Schranz und der ehemalige WAZ-Chefredakteur Uwe Knüpfer lasen und diskutierten mit Hartmut Kowsky-Kawelke vom Literaturhaus über das Thema "Politik, ein schmutziges Geschäft? Ein Blick auf unsere Demokratie". In der Diskussion ging das interessierte Publikum über Politikverdrossenheit und Politiker-Schelte schnell hinaus zu der Frage, wie junge Menschen für demokratische Prozesse gewonnen werden können. Ein eindrucksvoller Auftakt für das Literaturhaus, deren Macher sich gut vorstellen können, im Veranstaltungsort "GHH-Gästehaus" dauerhaft ihr Domizil aufzuschlagen. 

 

 

17. August 2015

Montag-Stiftung berücksichtigt den Förderantrag "Literaturzeche Sterkrade" nicht

Innerhalb weniger Wochen hatten die Aktiven der Initiative Literaturhaus Oberhausen im Mai/Juni einen Projektantrag für die bundesweit tätige Montag-Stiftung fertig gestellt. 1 Mio. € winkten als Fördermittel für ein kulturelles Stadtentwicklungsprojekt mit Ausstrahlungskraft. Diese Möglichkeit sah die Initiative mit dem Antrag, das denkmalgeschützte Schachtgebäude der ehemaligen Zeche Sterkrade für ein Literaturhaus zu nutzen. Auch die Unterstützung des Antrags durch die politischen Gremien und Partner der Stadtgesellschaft wurde organisiert. Doch trotz der bescheinigten hohen Qualität des Antrags und des interessanten Stadtentwicklungsansatzes hat sich die Montagsstiftung für ein anderes Projekt entschieden. Grund für die Initiative, sich aktiv nach alternativen Standorten in Sterkrade und ganz Oberhausen umzusehen.