Mittwochs im Literaturhaus

 

 
 

Literaturcafé

Jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr ist das Literaturhaus geöffnet. Manchmal mit kleineren Veranstaltungen, aber meistens ohne ein besonderes Angebot. Dann kann jeder in den Buchregalen stöbern, ein Glas Wein trinken, etwas Kulinarisches aus dem Angebot der Weinlounge „Le Baron“ genießen oder das Gespräch über Literatur führen.

 

Literatur und ...

Darüber hinaus laden wir alle Interessierten ein, sich mit eigenen Ideen und Aktivitäten an der Gestaltung der Mittwochabende zu beteiligen. Wir beginnen mit der Lese- und Gesprächsreihe "Medizin und LIteratur" als "Appetitanreger" für weitere Literaturerlebnisse. Denkbar wären in der Zukunft z.B. "Film und Literatur", "Musik und Literatur", "Neue Medien und Literatur" ... 

 

 

Lese- und Gesprächsreihen

 

 
 

Medizin & Literatur

Medizin ist literarisch – Literatur ist Medizin

Dass Worte "heilen" können, ist nicht erst seit der Entstehung der modernen Psychotherapien bekannt. Gesundheit und Gesundung ist zu einem Teil auch Ergebnis narrativer Prozesse. Erzählungen als Teil menschlicher Selbstvergewisserung, Selbstdefinition und Euphorisierung haben sich seit Jahrtausenden als "heilsam" beiwesen. 

(Veranstaltungen dazu am 25.4., 13.6.2018; weitere Termine folgen)

 

Schicht im Schacht

Vom Ende des Steinkohlebergbaus und von der Lebendigkeit seiner Mythen

2018 schließen im Ruhrgebiet die letzten Schachtanlagen. Mindestens 300 Jahre hat der Bergbau diese Region entscheidend geprägt und verändert. Städte, Verkehrswege, Fabrikanlagen, Berghalden und vieles mehr, sind mit ihm gekommen und wieder verschwunden. Und die Menschen? Bis in die Sprache und die Kultur hat das schwarze Gold seine Wirkung ausgeübt. Wir gehen der Frage nach, was bleibt?

(Veranstaltungen dazu am 23.3., 13.4., 13.7. und 23.11.2018)

 

Veranstaltungen

Über den Button gelangen Sie zur Bestellung von Tickets oder bei anmeldepflichtigen Veranastaltung zur Anmeldung via Mail. Nennen Sie uns die gewünschte Veranstaltung und Personendaten. Wir freuen uns auf Sie!

 

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Donnerstag,
19. April 2018
21 Uhr

Ralph Hammerthaler

MarkTstraße (im Späti des Theaters Oberhausen)

Bei der Vorstellung des Buches „Marktstraße“ war das Literaturhaus Oberhausen restlos ausverkauft. Nun gibt das Theater Oberhausen gemeinsam mit dem Literaturhaus den Oberhausener Bürgern eine zweite Chance mit „Straßenschreiber“ Ralph Hammerthaler ins Gespräch zu kommen. Der Berliner Schriftsteller hatte seine Erfahrungen auf der Hauptgeschäftsstraße Oberhausens in einem Buch unterhaltsam zusammengefasst, das binnen weniger Wochen verkauft war und in die 2. Auflage ging.

Donnerstag, 19. April 2018, 21 Uhr, Pool im Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1

Eintritt 5 €


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Mittwoch,
25. April 2018
19 Uhr

Doro Hastenpflug

Der Gottkönig

In ihrem historischen Roman entführt uns die Oberhausener Autorin in die faszinierende Welt der Tempel Angkor Wats im 12. Jahrhundert.

Gobalan, ein indischer Kaufmannssohn, lernt dort den Arzt Amt Pham kennen. Begeistert von dessen Beruf beschließt er, in die Lehre des heilkundigen Chinesen zu gehen. Er gerät in die Wirren politischer Unruhen und brutaler Machtkämpfe, die das Khmer-Reich erschüttern. Schließlich kann er durch eine schicksalshafte Fügung Einfluss auf die Geschehnisse des Landes nehmen.

Dieser Roman erzählt von Freundschaft und Liebe, Verrat und Tod.

Mittwoch, 25. April 2018, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), Literaturhaus, Marktstraße 146

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich


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Freitag,
4. Mai 2018
19 Uhr

GmbH & Chor KG

Zwischen Liedern auch Gedichte

Literarisch ambitioniert ist der Chor aus Oberhausen (Leitung David Martin) schon immer gewesen - Texte und Lieder von Bertholt Brecht und Pablo Neruda gehörten und gehören zu seinem Repertoire, genauso wie von Udo Lindenberg oder die Beatles. Mit dem Spaß am Singen verbinden die Sänger_innen auch immer einen politischen Anspruch. Für die Premiere ihres neuen Programms verspricht der Chor Tempo, Abwechslung und Kurzweil in Texten - von Rilke über Brecht, Fried, Gernhardt, Graßhoff, Heine, Hüsch, Kästner bis Ringelnatz - und Liedern - unter anderen von David Bowie, Coldplay, Rammstein, Queen, den Toten Hosen und den Ärzten. Begleitet werden die Sänger/innen von David Martin am Piano und Markus Kaiser an der Gitarre. Holger Ries sorgt für den Rhythmus.

Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), Literaturhaus, Marktstr. 146

Eintritt 10 €


Olga Grjasnowa © René Fietzek.jpg

Mittwoch,
9. Mai 2018
19 Uhr

Olga Grjasnowa

Gott ist nicht schüchtern

Als die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird. Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird und dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi wieder begegnen: zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen. Grjasnowa erzählt die Geschichte von Krieg, Verfolgung und Flucht schnell und hart, wie einen Thriller - nur dass dieser Krieg gegenwärtige Wirklichkeit ist.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Oberhausen als Auftakt des 6. Oberhausener Buchgestöbers statt.

Mittwoch, 9. Mai 2018, 19 Uhr, Zentrum Altenberg (Schlosserei), Hansastr. 20

Eintritt 10 €


Ulrike Rodi.jpg

Freitag,
25. Mai 2018
19 Uhr

Ulrike Rodi

Wer braucht heute noch Verlage?

Die Verlagslandschaft ist im Umbruch. Bücher werden auf dem Tablet gelesen, Autorinnen und Autoren publizieren selbst über das Internet, Bücher werden immer stärker nur noch auf Bestellung gedruckt und die Buchhandlungen verringern ihre Auswahl, wandeln sich zum Geschenkeshop. Grund genug einmal der Frage nachzugehen, wer heute noch Verlage benötigt. Ulrike Rodi, Geschäftsführerin des Grafit-Verlags in Dortmund, ist an diesem Abend die kompetente Gesprächspartnerin zu allen Fragen des Verlagswesen.

Freitag, 25. Mai 2018, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr), Literaturhaus, Marktstraße 146

Eintritt 8 €


Gisbert Haefs.jpg

Freitag,
8. Juni 2018
19 Uhr

Gisbert Haefs

Das Ohr des Kapitäns – ein kurioser Kriegsgrund

In Gisbert Haefs‘ neuem historischen Roman geht es um den Kolonialkrieg zwischen den Seemächten England und Spanien in den Jahren 1739-42, der in die Geschichtsbücher als „War of Jenkins‘ Ear“ eingegangen ist. Nach dem Ende des Spanischen Erbfolgekriegs im Jahr 1713 erhalten englische Händler das Monopol für die Belieferung des spanischen Kolonialreichs in Südamerika mit schwarzen Sklaven. Eines Tages weigert sich der »Händler« Jenkins (de facto wohl ein Schmuggler), sich von der spanischen Küstenwache vor Kuba kontrollieren zu lassen, worauf der spanische Kapitän dem Zeternden kurzerhand das linke Ohr abschneidet. Als Jenkins das Beweisstück in London vorlegt, ist das in der aufgeheizten Stimmung für England Grund genug, mit großem Flottenaufgebot zu reagieren. Es kommt zum Kolonialkrieg in der Karibik. Haefs erzählt die Geschichte aus der Rückschau und den unterschiedlichen Perspektiven eines spanischen und eines englischen Zeitzeugen. Zusammen mit einer gründlichen historischen Recherche ergibt sich ein differenziertes Verständnis dieses Krieges, verpackt in eine attraktive Rahmenhandlung. Die großen Themen dieser Zeit - Ausbeutung der amerikanischen Ureinwohner durch die Europäer; Sklavenhandel; Seekriege und Piraterie; die imperialen Konflikte der großen Mächte Spanien, Frankreich, England, Österreich-Ungarn, Bayern usw.; das Plündern, Morden, Foltern - werden lebendig erfahrbar.

Freitag, 8. Juni 2018, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), Literaturhaus, Marktstr. 146

Eintritt 10 €


Dr. Frederike Sokolowski

spricht über Irvin D. Yalom: Und Nietzsche weinte

Thema des Abends ist die "Erfindung" der Psychoanalyse. Historischer Hintergrund des Romans: Das Wien des Fin de siècle: Die selbstbewusste junge Russin Lou Andreas Salomé drängt den angesehenen Arzt Josef Breuer, dem suizidgefährdeten Friedrich Nietzsche zu helfen und ihn von seiner zerstörerischen Obsession für sie zu kurieren. Breuer willigt ein und unterzieht Nietzsche einer neuartigen Heilungsmethode, deren Ausgang jedoch für beide unerwartet ist. 

Mittwoch, 13. Juni 2018, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), Literaturhaus, Marktstraße 146

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich


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Freitag,
29. Juni 2018 19.00 Uhr

Desbina Kallinikidou, Birgit Stimm-Armingeon

Der Geschmack der Heimat…

Schon 2010 veröffentlichten die zwei engagierten Oberhausenerinnen das Buch „Der Geschmack der Heimat...“, das mehr als ein Kochbuch ist, wie der Untertitel sagt. Denn neben ihren Lieblingsrezepten erzählen 15 zugewanderte Menschen von ihrer alten und neuen Heimat. Kallinikidou und Stimm-Armingeon sammelten Lebensgeschichten, die spannend und eindrucksvoll das Thema Integration illustrieren. Oder man nimmt das Buch „Der Geschmack der Heimat…“ als das, was es auch ist: ein kleines, schönes Kochbuch.

Freitag 29. Juni 2018 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) Literaturhaus Marktstraße 146

Eintritt 8 €


Vorschau auf das weitere Programm:

26. Juli 2018 Philipp Winkler liest aus "Hool" (Kooperation mit Druckluft)

7. September 2018 Theresia Enzensberger liest aus „Blaupause“

26. Oktober 2018 Nina George präsentiert „Die Schönheit der Nacht“