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Aus unserer Schatzkiste

In loser Folge stellen wir hier Werke von Autoren aus unserer Bibliothek vor, die (wieder-) zu entdecken lohnt.

 
 

 
Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt

Am 14.9.2019 jährt sich der Geburtstag des Universalgelehrten Alexander von Humboldt zum 250. Mal. Hatten wir nicht auch einen Humboldt in unsrer Bibliothek? Doch - aber dieses Buch stammt von seinem Bruder Wilhelm - egal.

Alexander war eine der herausragenden Persönlichkeiten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und beeinflusste mit seinen Entdeckungen und Theorien Wissenschaftler aller Fachrichtungen, Dichterfürsten (Goethe), Politiker (Thomas Jefferson) und Freiheitskämpfer (Simon Bolivar).

“‘Der Shakespeare der Wissenschaften’ .. prägte .. unser Verständnis von der Natur als lebendigem Ganzen, als Kosmos, in dem alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind.”, wie es in der Biografie von Andrea Wulf heißt.

Er verbinde seinen riesigen Wissensschatz mit “dem Auge des Malers und den Gefühlen eines Dichters”, bemerkt sein Zeitgenosse Robert Southey.

Siehe auch: Beitrag von Cornelia Jentzsch im Deutschlandfunk vom 17.6.2019: “Bücher von Alexander von Humboldt und Ludwig Fischer Naturerforschung mit literarischem Duktus”

Unsere Empfehlungen:

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Andrea Wulf: Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur.  Penguin Verlag 2015.  Diese Lektüre hilft beim Verständnis von Humboldts Lieblingsbuch:  Ansichten der Natur

Andrea Wulf: Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur.
Penguin Verlag 2015.
Diese Lektüre hilft beim Verständnis von Humboldts Lieblingsbuch: Ansichten der Natur

Alexander von Humboldt: Ansichten der Natur , 2019 erschienen bei “Die Andere Bibliothek”.

Alexander von Humboldt: Ansichten der Natur, 2019 erschienen bei “Die Andere Bibliothek”.

 

 
Herman Melville 1846/47 (Quelle: Wikipedia)

Herman Melville 1846/47 (Quelle: Wikipedia)

Herman Melville: Moby Dick

Am 1. August 1819, vor 200 Jahren, wurde in New York der Schriftsteller Herman Melvill (noch ohne –e) geboren.

5 Tage später stach das Walfangschiff „Essex“ von Nantucket aus in See, das Schiff, dessen Kollision mit einem Pottwal dem 30-jährigen Melville dann später als Vorlage für seinen Roman „Moby Dick“ diente. Der Roman erschien 1851 und war zu Lebzeiten Melvilles ein Flop. Erst in den 1920er Jahren wurde die schriftstellerische Qualität des Romans erkannt. Seitdem gilt er als fester Bestandteil der Weltliteratur.

Moby Dick ist mehr als eine spannende Erzählung über das harte und gefährliche Geschäft des Walfangs zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Melville versuchte mit seinem Roman eine neue, „amerikanische“ Nationalerzählung zu begründen. Dabei unterbrechen immer wieder philosophische oder ästhetische Reflexionen den eigentlichen Erzählfluss.

Die multiethnische Zusammensetzung des Walfangschiffs „Pequod“ stellt einen gesellschaftlichen Mikrokosmos dar, in dem die Figuren soziale Merkmale wie Abstammung, Religion und Macht neu bewerten helfen.


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