Manifesta - ManifestO - Manifest

Alle 2 Jahre findet in einer europäischen Stadt das Kunstfestival “Manifesta” statt. Die 16. Manifesta hat sich in diesem Jahr die “Metropole Ruhr” zur Gastspielstätte erkoren. Die 5,8 Mio. Euro teure Veranstaltung entwickelte unter dem Titel „This is not a church“ in 4 Städten des Ruhrgebiets (Bochum, Duisburg, Gelsenkirchen und Essen) kunst- und Nachbarschaftsprojekte in 10 aufgegebenen Kirchen. Oberhausen hat sich diesem Kunstfestival als Stadt eigenständig mit einem Begleitprogramm unter dem Titel “ManifestO” angeschlossen, in dem Kirchen als Kulturräume erfahrbar gemacht werden sollten. Eine ganz “handfeste” Veranstaltung war die Kooperationsveranstaltung von Literaturhaus und Stadtbibliothek. Mit dem Film des 15-jährigen Schülers Laurin Richarzhagen, “Die 100 Tage von Oberhausen”, und der Lesung des Schauspielers Klaus Zwick aus den Büchern von Christoph Schlingensief wurde diesem herausragenden Künstler und Sohn Oberhausens gedacht. Gute Idee, aber leider hat die Veranstaltung dann doch keinen Platz im ManifestO-Programm der Stadt gefunden. Warum eigentlich nicht?

Rainer