Arno Frank, Ginsterburg
1935, 1940, 1945 - in diesen drei Jahren lässt Arno Frank seine Leser am Geschehen in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg am Main teilhaben. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage Oberhausen 2026.
1935, 1940, 1945 - in diesen drei Jahren lässt Arno Frank seine Leser am Geschehen in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg am Main teilhaben. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage Oberhausen 2026.
Auf der Suche nach der eigenen Sprache wird ganz leise und dann immer fester die Stimme einer Frau, die sich mit den Traumata in der eigenen Familiengeschichte, den Traumata des Kosovo-Krieges, auseinandersetzt und dadurch wächst.
Ein Roman, der kulinarische Expertise mit literarischer Eleganz verbindet. Ein wunderbarer Stoff für das traditionelle Literaturpicknick des Literaturhauses.
In seinem täglich aktualisierten Hauptprogramm präsentiert der ehemalige „Titanic“-Chefredakteur und Robert-Gernhardt-Preisträger das Beste, Wahrste und Schönste aus seinen zuletzt erschienenen Büchern.
»Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich, wenn es darauf ankommt, zusammenhält. Es ist ein harter, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben.
Als im April 1992 der Krieg beginnt, ist Tijan Sila nur zehn Jahre alt, doch bis heute kann er sich an den Geruch von gezündetem Sprengstoff erinnern. Als der junge Tijan 1992 durch das zerschossene Sarajevo streift tut dies gleichzeitig auch die 17 Jahre ältere Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, deren eindrucksvollen Fotografien die Ludwiggalerie eine Ausstellung widmet. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Ludwiggalerie - Schloss Oberhausen.
Siegfried Lenz, geb. 17. März 1926, war einer der bekanntesten deutschen Autoren der 60er und 70er Jahre. Sein Werk besteht aus Erzählungen, Romanen, Hörspielen und Reden. Im Rahmen des Sterkrader Lesesommers wollen wir einige Texte vorstellen und seinen 100. Geburtstag feiern.
Neumann hat aktuell mit seinem Buch „Mentalitäten - wie wir besser verstehen, was uns trennt“ einen wichtigen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Diskussion geleistet. An diesem Abend stehen die Mentalitäten ebenso zur Diskussion als auch der Blick vom Peter Neumann auf die Region.
Çiğdem Akyol wurde 1978 in Herne geboren, studierte Völkerrecht und osteuropäische Geschichte an der Universität Köln und arbeitet als Journalistin. Der Roman "Geliebte Mutter" ist ihr Debüt und hat den Literaturpreis Ruhr 2025 erhalten. Die Lesung ist eine Veranstaltung im Rahmen der "Woche der Demokratie".
Ein Roman über zwei Schwestern: Die eine arbeitet sich an sämtlichem Unrecht unserer Gegenwart ab, die andere am bürgerlichen Familienideal; für die eine ist ihr Schwarzsein eine politische Kategorie, für die andere ihr Muttersein.
Die Wechseljahre sind eine Zeit körperlicher und seelischer Veränderungen, ein fließender Übergang in eine neue Lebensphase. Sie sind ein normaler Bestandteil im Leben einer Frau. Im Rahmen der Frauengesundheitstage 2026 erwartet Sie ein vielfältiges Programm, das diese Lebensphase wertschätzend in den Blick nimmt mit einer guten Prise Humor und locker eingestreuten medizinischen Fachinformationen.
Das Kreuzfahrtschiff "Wonder of Sea" nimmt Kurs auf die Zukunft und landet, auf der Suche nach dem "Buen Vivir", dem Leben in Harmonie mit allen Menschen und der Natur, im Jahr 2060.
Die musikalische Revue wird in Szene gesetzt vom Bochumer Chor Chorrosion unter der Leitung von Hendrik Giebel und der Regie von Oliver Schnelker.
Anja Kampmann erzählt in einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar von Männern dominierten Zeit.
Als vor 50 Jahren Christoph Schlingensief als 14jähriger seine erste Filme drehte, konnte niemand ahnen, dass dies der Start einer unglaublichen Künstlerkarriere war. 50 Jahre später tritt der 14jährige Laurin Richarzhagen in seine Fußstapfen und dreht einen Film über sein Vorbild.
Mit ihrem im letzten Jahr erschienenen Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ stellt uns die Autorin Ursula Krechel ein vielschichtiges Werk vor. Kurze Einblicke in das Leben mehrerer Protagonistinnen, deren Geschichten sich begegnen und auch unglücklich verzweigen. Es geht um Unverständnis gegenüber und Gewalt gegen Frauen und um unvorhergesehene Auswirkungen verzweifelter Handlungen.
Michael Sandkühler kennt die Welt der Ermittlungen aus erster Hand: 1978 begann er seine Laufbahn bei der Polizei, zuletzt als Kriminalhauptkommissar im Bereich Organisierte Kriminalität. Aus diesen Erfahrungen schöpft sein Ruhrgebietskrimi.
Janelle Pötzsch und Harald Obendiek führen durch den Abend und stellen ganz subjektiv ausgewählte Neuerscheinungen vor.
Das Romandebüt der gefeierten Musikerin Charlotte Brandi: Ein Roadmovie mit sehr direkter Sprache. Passend zu den Lesestellen singt Charlotte Brandi eigene Songs und begleitet sich am Flügel.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Indie-Radar-Ruhr.
Mit Genossin Kuckuck verarbeitet Feuchtenberger autobiografische Erfahrungen. Es geht um eine Spurensuche in der deutsch-deutschen Vergangenheit, die u. a. durch die Begegnung mit fantastischen, symbolträchtigen Figuren erzählt wird.
Hanna Krause hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können. Ein Roman über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.
Die Salonieres zeigen Frauen, die ihre Wut auf diese Weise produktiv kanalisieren und kreativ werden lassen. Und sie gehen der Frage nach, wie nahe Wut, Zorn und Rache miteinander verwandt sind.
Issa sitzt hochschwanger im Flugzeug nach Douala, angetrieben von ihrer Mutter. In Kamerun, dem Land ihrer Kindheit, soll sie bei der prognostizierten schwierigen Geburt den heilsamen Weg der Rituale gehen. Doch so einfach ist das alles gar nicht, wenn man in Frankfurt zu schwarz und in Buea zu deutsch ist.
Der Roman thematisiert das leidvolle Dasein zweier schlafgestörter Frauen, die durch neue Begegnungen den Mut finden, aus ihren festgefahrenen Strukturen auszubrechen.
Mit Ihren 18 Jahren ist Sophie Nevian quasi der Shooting-Star des schreibenden Oberhausen. Das absolvierte Abitur und der Beginn des Studiums fielen zusammen mit dem Gewinn des Literaturpreises „Junges Oberhausen“ 2025. Die frischgebackene Abiturientin überzeugte die Jury durch die sprachliche Qualität ihrer Gedichte.
Judith Kuckart legt mit „Die Welt zwischen den Nachrichten“ einen autobiografischen Roman vor, der von ihrem bisherigen Leben vor dem Panorama dieses Landes und der Welt handelt.
Aufgrund der Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn kann die Lesung nicht stattfinden. Alle Züge aus Berlin sind abgesagt.
Nach dem großen Erfolg seines Buches „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955“ wendet sich Harald Jähner jetzt den „Gründerjahren der Bundesrepublik“ zu und zeigt die Mentalität der Gesellschaft vor 1968 auf.
Die vom Oberhausener Verlag Karl Maria Laufen veröffentlichte Buchreihe "Am Anfang schreibt man für den Papierkorb" enthält Texte, die im Rahmen des Kurses Kreatives Schreiben am Elsa-Brändström-Gymnasium entstanden sind. Ziel des Kurses ist es, junge Menschen zu ermutigen und ihnen zu helfen, ihre eigenen Gedanken, Fragen, Befürchtungen und Hoffnungen, ihre eigenen Erfahrungen und Phantasien in poetischen Texten auszudrücken – etwa in Aphorismen, Gedichten und Kurzgeschichten. Die entstandenen Schüler*innentexte werden seit einigen Jahren auch regelmäßig im Literaturhaus präsentiert.
Eintritt frei
Ein Jahr lang haben die 12 jungen SchreiberInnen in der "Werkstatt" gearbeitet: an Texten gefeilt, gehobelt, dass die Späne und Ideen nur so flogen, in die Tiefe gebohrt, Fundamente gelegt und vielfarbig dekoriert. Angeregt durch die Literaturpädagogin Pia Löber-Wille und mit viel gegenseitiger Unterstützung sind literarische Texte entstanden, die an diesem Abend einem größeren Publikum präsentiert werden. "Jammen" Sie mit!
Die Schreibwerkstatt und der abschließende Poetry Jam wurden gefördert durch das Programm "Kulturrucksack" der Landesregierung NRW.
Eintritt frei
Gemeinsam mit dem Literaturhaus Oberhausen lädt die ehrenamtliche Initiative "Welcome Dinner" interessierte Menschen zu einem gemeinsamen Abendessen ein.
Aus der fiktiven Geschichte einer fränkischen Unternehmerfamilie über fünf Generationen, die sich auf die Produktion von Schulmöbeln spezialisiert hat webt Monika Zeiner ein gesellschaftspolitisches und kulturhistorisches Panorama der deutschen Geschichte vom Kaiserreich bis zur unmittelbaren Gegenwart.
Tonis Mutter ist an Krebs gestorben und Toni vermisst sie schmerzhaft. Mit Hilfe ihrer Freundin YumYum bauen sie einen Funkapparat, mit dem sie in den Himmel funken um Kontakt zur Mutter aufzunehmen.
»Jede wahre, jede leuchtende Kurzgeschichte hat einen romanlangen Schatten«, schrieb Ralf Rothmann einmal und stellt es mit "Museum der Einsamkeit" erneut unter Beweis.
Nach den großen Erfolgen der letzten zwei Bücher - „Ein Mann seiner Klasse“ und „Schön ist die Nacht“ - ist aktuell das letzte Buch der sogenannten Kaiserslautern-Trilogie erschienen.
Gudrun Wermert-Heetderks und Heinz Schumacher stellen aktuelle Bücher vor, die sie für besonders empfehlenswert erachten.
Die Preisträgerinnen des Jahres 2023 mit Vertretern des Literaturhauses. Wer wird den Preis in diesem Jahr bekommen?
Eine Frau, die wütet: unangenehm, befreiend, verstörend, gefährlich. Und immer wieder die Fragen: Was treibt Frauen zu ihrer Wut?
Peter Coon’s Roman handelt vom Zusammentreffen künstlicher und natürlicher Intelligenz in der nahen Zukunft.
Neues aus der Gegend - Kooperation mit der lit.RUHR
Ausgezehrt sein, nach Hilfe suchen, sich verletzt fühlen, auf schwachen Beinen stehen – diesen existenziellen Gefühlen und emotionalen Kämpfen widmet sich Sirka Elspaß in ihrem neuen Gedichtband. Der Blick fällt auf den eigenen Körper, das eigene prekäre Sein, bevor er sich dem Außen zuwendet, der Natur, den Tieren, allen voran den Vögeln am Himmel. Wehklagen und helle Harmonien, Zetern und Lachen wechseln sich ab, während über allem die Suche nach Trost schwebt. Sirka Elspaßʼ Suche nach Trost ist genau das: tröstlich. Bei aller Verletzlichkeit, allem Schmerz wirkt ihre Poesie schwebend leicht. So helfen die Gedichte über die wunden Punkte des In-der-Welt-Seins hinweg, manchmal reicht dafür ein kleiner Moment, eine humorvolle Beobachtung, ein versöhnlicher Vers.
Sirka Elspaß wurde 1995 in Oberhausen geboren und hat Kreatives Schreiben, Kulturjournalismus und Sprachkunst in Hildesheim und Wien studiert. Ihr erster Gedichtband, ich föhne mir meine wimpern (2022), wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Lyrik-Lesung ist eine Kooperation mit der lit.RUHR 2025.
Eintritt: 12 € / ermäßigt 10 € (VVK lit.RUHR zzgl. Gebühren)