1935, 1940, 1945 - in diesen drei Jahren lässt Arno Frank seine Leser am Geschehen in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg am Main teilhaben. Multiperspektivisch schildert er das Einsickern des nationalsozialistischen Giftes, das für die einen zunächst zum Lebenselixier und am Ende für alle tödlich wird. Gründlich recherchiert und mit Dokumenten angereichert, schildert der Text feinfühlig und atmosphärisch dicht, wie sich die Bewohner Ginterburgs arrangieren, wie sie profitieren, wie sie leiden - die „Banalität des Bösen“ in Romanform.
Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage Oberhausen 2026.
Einlass ab 18 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €