Fasia Jansen Festival & Lesereihe "Wir Inländer*innen”
Zwei Schwestern: Die eine arbeitet sich an sämtlichem Unrecht unserer Gegenwart ab, die andere am bürgerlichen Familienideal; für die eine ist ihr Schwarzsein eine politische Kategorie, für die andere ihr Muttersein. Während die viel ältere Dieo, verheiratet und Mutter von drei Kindern, versucht, das Ideal der bürgerlichen Familie zu leben und gleichzeitig ihre Ausbildung als Psychotherapeutin voranzutreiben,rebelliert die junge Studentin Zazie als Antirassismusaktivistin gegen gesellschaftliche Gewaltstrukturen. Das alltägliche Zusammenleben gerät vollends aus den Fugen, als der Vater der beiden, ein eigensinniger Nietzschefan, der immer nur für kurze Augenblicke auftaucht und wieder verschwindet, unerwartet stirbt. Für die Beerdigung reisen die Schwestern nach Senegal in das Land ihres Vaters.
Einlass ab 18 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €